Kleider machen Leute

w.r.wagner bei pixelio.de

Stundenlang im Akkord müssen Frauen und oft auch Kinder nähen, damit wir billige Textilien bekommen können. Das hat nichts mit romantischen „Self-made-Handarbeits-Kursen“ zu tun. Das ist schlichtweg Ausbeutung zu Lasten anderer.

Immer wieder rutscht mir das aus dem Blick, wenn ich durch die Stadt gehe und mich nach neuen Kleidungsstücken umsehe.
Immer öfter sollte uns das aber bewusst werden. Denn das Leid der Mitmenschen darf uns nicht egal sein…

Deshalb starteten wir am Samstag, 28.3. in der Fußgängerzone Kaiserslautern eine Postkartenaktion, mit der wir auf das Thema „Kritischer Konsum“ hingewiesen haben. Hier ein paar Eindrücke davon:

Ausbeutung ist nur ein kritischer Aspekt bei der Herstellung von Mode. Hinzu kommen beispielsweise Faktoren wie Kinderarbeit, Entlohnung, Arbeitszeiten, Umweltfreundlichkeit und Gesundheit.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich für bessere Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsproduktion einzusetzen. Hier finden Sie einige Anregungen:

"Was kann ich tun?" von Christlichen Initiative Romero

WearFair - ein Wegweiser durch den Label-Dschungel bei Textilien

rank a brand - Nachhaltigkeit: Mode Kleidung und Schuhe

Kampagne: Cleanclothes

Unsere Karte: 98% Baumwolle/2% Elastan/100% Ausbeutung

Bionade

bdkj speyer

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